Carl Gustav Carus
   

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Der Augen-OP

OP Der Operationstrakt unserer Universitätsaugenklinik besteht aus drei Operationssälen mit insgesamt 9 im Zweischichtbetrieb beschäftigten Schwestern.  Für Notfälle außerhalb der Dienstzeit steht täglich eine Op-Bereitschaft zur Verfügung.

In einem Vorraum werden unsere Patienten durch ärztliches und pflegerisches Personal auf die jeweilige geplante Operation vorbereitet. Etwa 25 Augenoperationen finden täglich statt, dies entspricht durchschnittlich 500 Operationen monatlich.

Dabei sind die häufigsten Operationen die des grauen Stars, d.h. die Entfernung der getrübten Augenlinse und des Ersatzes durch eine Kunstlinse (IOL=Intraokularlinse). Weiterhin kommen u.a. Operationen an der Netzhaut wie zum Beispiel bei Ablösung dieser, Operationen des grünen Stars, plastische Operationen insbesondere der Augenlider (u.a. Tumorresektionen, Korrektur aller Lidfehlstellungen), Operationen an den Tränenwegen, Schieloperationen, Transplantationen der Hornhaut, Keratotomien, hornhautstabilisierende Operationen, Enukleationen oder Eviszerationen des Bulbus in Betracht.

Unterschiedliche Betäubungsformen werden dabei eingesetzt. Am häufigsten wird das Auge durch Umspritzung betäubt (Para- bzw. Retrobulbäranästhesie). Kinder bis etwa 15 Jahre oder sonstige Patienten, bei denen eine ausreichende Mitarbeit nicht erwartet werden kann, werden vorzugsweise in Allgemeinanästhesie (Narkose) operiert. Die Narkose kommt außerdem bei Operationen größeren Ausmaßes und objektiv höherer intraoperativer psychischer Belastungssituation wie beispielsweise der Tränenwegs-OP nach Toti, in Betracht. Bei Operationen der vorderen Augenabschnitte, wie Kataraktoperationen oder Operationen, die im wesentlichen Manipulationen an der Hornhaut, Bindehaut oder Vorderkammer, den Bereich zwischen Hornhaut und Regenbogenhaut betreffen, kann das Auge durch Tropfen betäubt werden. Diese so genannte Tropfanästhesie ist allerdings nur bei Operationen an den vorderen Augenabschnitten ausreichend wirksam.

Die bei geplanter Augenoperation in Frage kommenden Betäubungsmöglichkeiten werden in jedem Falle mit dem Patienten unter Beachtung von Risiken und Komplikationsmöglichkeiten ausführlich im Vorfeld besprochen. Der Wunsch des Patienten bezüglich bestimmter Betäubungsverfahren findet bei der endgültigen Entscheidung mit Berücksichtigung.

Ambulantes Operieren bildet ein Schwerpunkt in unserer operativen Tätigkeit, wobei hier nur solche Operationen wie Lidchirurgie oder Katarakt-OPs in Frage kommen, die keine intensive und engmaschige Nachbehandlung und Kontrolluntersuchungen erfordern bzw. von einer normalen Komplikationsrate bei jeweils vorliegender Situation ausgegangen werden kann. So seien zum Beispiel Linsenoperationen bei bekannten Grunderkrankungen am Auge wie hohe Kurzsichtigkeit, Glaukom, Diabetes mellitus oder bei bekannten Voroperationen in der Regel eher etwas für eine stationäre Betreuung.
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