Carl Gustav Carus
   

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  1. Die "blow-out-fracture" ist eine Fraktur des/der

    1. Orbitadaches
    2. Jochbogens
    3. Rhinobasis
    4. Otobasis
    5. Orbitabodens

  1. Das Trachom wird hervorgerufen durch

    1. Streptokokken
    2. Adenoviren
    3. Chlamydien
    4. Moraxellen
    5. Mikrofilarien

  1. Zu den typischen Symptomen einer Episkleritis gehört:

    1. monokulare Diplopie
    2. Verzerrtsehen
    3. Druckschmerz in einem umschriebenen Bereich am Augapfel
    4. erhöhter intraokularer Druck
    5. ipsilaterale Mydriasis

  1. Dem in der Zeichnung (schematisch als geschwärzte Fläche) dargestellten Gesichtsfeldausfall eines linken Auges liegt am wahrscheinlichsten zugrunde:


    1. akute Stauungspapille
    2. retrobulbäre Neuritis nervi optici
    3. Zentralarterienstammverschluß
    4. Zentralvenenstammverschluß
    5. Glaukom

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Im allgemeinen durch eine Verletzung des betroffenen Auges hervorgerufen sind:
    1. Retinopathia sklopetaria
    2. Aderhautruptur
    3. Periphlebitis retinae
    4. Berlin-Ödem
    5. Iridodialyse

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Zu den Augensymptomen bei Morbus Basedow zählen:
    1. Zurückbleiben des Oberlids bei Blicksenkung
    2. weite Lidspalte
    3. seltener Lidschlag
    4. Ektropium des Unterlids
    5. Tremor der geschlossenen Lider

  1. Eine Myopie von (dem Betrag nach) 5 Dioptrien in der Kindheit braucht im allgemeinen noch nicht mit Brille oder Kontaktlinsen korrigiert zu werden, weil eine Myopie von (dem Betrag nach) 5 Dioptrien in der Kindheit im allgemeinen noch durch die Akkommodation kompensiert werden kann.

    1. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist richtig
    2. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist falsch
    3. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich
    4. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig, keine Verknüpfung möglich
    5. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich

  1. Eine sekundäre Netzhautablösung kann auftreten infolge

    1. proliferierender diabetischer (Vitreo-)Retinopathie
    2. deszendierender Optikusatrophie
    3. eines malignen Melanoms der Aderhaut

    1. nur 1 ist richtig
    2. nur 1 und 2 sind richtig
    3. nur 1 und 3 sind richtig
    4. nur 2 und 3 sind richtig
    5. 1 - 3 = alle sind richtig

  1. Die 64jährige Patientin führte wegen unspezifischer Augenbeschwerden häufig Augenbäder mit Kamillenlösungen aus.


    Wie lautet die Verdachtsdiagnose zu dem in der Abbildung dargestellten Befund?
    1. allergische Kontaktdermatokonjunktivitis
    2. Conjunctivitis epidemica mit Begleitödem der Lidregion
    3. beidseitige phlegmonöse Dakryozystitis
    4. Erysipel der Periorbitalregion
    5. Zoster ophthalmicus

  1. Bei einem Patienten mit "rotem Auge" läßt sich mit Fluorescein auf der Hornhaut ein Epitheldefekt anfärben. Der Epitheldefekt bildet eine charakteristische Figur (siehe Abbildung).


    Es handelt sich um eine
    1. Keratitis parenchymatosa
    2. Keratitis dendritica
    3. Fremdkörperläsion durch Fremdkörper unter dem Oberlid
    4. Keratoconjunctivitis epidemica
    5. Keratitis filiformis

  1. Typische Ursache einer homonymen rechtsseitigen Hemianopsie ist eine Läsion des

    1. rechten Corpus geniculatum laterale
    2. rechten Nervus opticus
    3. Chiasma opticum rechts
    4. rechten Tractus opticus
    5. linken Tractus opticus

  1. Ein chronisches Offenwinkelglaukom im hohen Lebensalter beruht überwiegend auf

    1. pathologischer Linsendicke
    2. vermehrter Kammerwasserproduktion
    3. erschwertem Kammerwasserabfluß
    4. Atrophie des Ziliarkörpers
    5. Synechie des Kammerwinkels

  1. Eine Konjunktivitis bei Neugeborenen ist häufig verursacht durch

    1. Rotaviren
    2. Aktinomyzeten
    3. Coxsackie-Viren
    4. Chlamydien
    5. Legionellen

  1. Bei starken Augenschmerzen und Blepharospasmus ca. sieben Stunden nach dem Skikurs im Hochgebirge handelt es sich am ehesten um

    1. Keratoconjunctivitis epidemica
    2. Keratitis durch UV-Strahlen
    3. strahlenbedingte Makulopathie
    4. akute Iritis
    5. Keratoconjunctivitis allergica

  1. Bei welcher Erkrankung ist das Auftreten einer Skleritis am häufigsten?

    1. Abetalipoproteinämie
    2. Diabetes mellitus
    3. chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis)
    4. Morbus Addison
    5. Zystinose

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Zeichen bei endokriner Ophthalmopathie sind:
    1. Graefe-Zeichen (Zurückbleiben des Oberlids bei langsamer Blicksenkung)
    2. Moebius-Zeichen (Konvergenz-Schwäche)
    3. Dalrymple-Zeichen (oberhalb der Hornhaut sichtbare Sklera beim Blick geradeaus)
    4. Argyll-Robertson-Zeichen (überschießende Miosis bei Naheinstellung)
    5. Stellwag-Zeichen (seltener Lidschlag)

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    17. Welche Aussage trifft nicht zu? Eine Ptose kann verursacht sein durch
    1. Okulomotoriusparese
    2. Trochlearisparese
    3. Schädigung des zervikalen Grenzstrangs
    4. Dystrophia myotonica (Curschmann-Steinert)
    5. Myasthenia gravis pseudoparalytica

  1. Das Hypopyon bei Ulcus serpens corneae enthält im allgemeinen Bakterien, weil das Hypopyon bei Ulcus serpens corneae im allgemeinen infolge einer Durchwanderung der Erreger durch die Descemet-Membran entsteht.

    1. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist richtig
    2. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist falsch
    3. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich
    4. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig, keine Verknüpfung möglich
    5. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich

  1. Durch welche beiden der genannten Untersuchungen wird im allgemeinen eine Stauungspapille von einer Papillitis am besten unterschieden?

    1. Prüfung der Sehschärfe
    2. Perimetrie
    3. Prüfung auf Blau-Gelb-Störung mit pseudoisochromatischen Tafeln
    4. Tonometrie

    1. nur 1 und 2 sind richtig
    2. nur 1 und 3 sind richtig
    3. nur 1 und 4 sind richtig
    4. nur 2 und 4 sind richtig
    5. nur 3 und 4 sind richtig

  1. Ein Patient klagt über Sehstörungen des rechten Auges, die seit einigen Wochen bestehen. Am Augenhintergrund sieht man eine sektorenförmige, papillennahe, streifige Blutung mit hellen Herden (siehe Abbildung, zur Verdeutlichung der genannten Veränderungen sehr hell belichtet).


    Es handelt sich um:
    1. Retinopathia pigmentosa
    2. Arterienastverschluß
    3. Venenastverschluß
    4. malignes Melanom der Aderhaut
    5. Retinopathia (Chorioretinitis) centralis serosa

  1. Bei einem drei Wochen alten Säugling mit ständigem einseitigem Tränenträufeln findet sich kaudal des medialen Lidbändchens eine leichte Vorwölbung bei ansonsten weitgehend unauffälligem Auge. Bei Druck auf die Vorwölbung entleert sich gelblich-schleimige Flüssigkeit in den Bindehautsack.

    Was liegt am wahrscheinlichsten zugrunde?
    1. Verschluß zwischen Ductus nasolacrimalis und unterem Nasengang
    2. Verschluß des unteren Tränenpünktchens
    3. chronische Dakryoadenitis
    4. Agenesie des Saccus lacrimalis
    5. Verschluß zwischen Canaliculi lacrimales und Saccus lacrimalis

  1. Wenn bei jüngeren Menschen ein grauweißer Ring am Auge zu beobachten ist, der dem Gerontoxon (Arcus senilis) bei älteren Menschen entspricht, ist dies am ehesten ein Hinweis auf

    1. durchgemachte Randfurchenkeratitis
    2. Zustand nach Keratoplastik
    3. immunpathologische Mechanismen in der Hornhaut
    4. Fettstoffwechselstörung
    5. Morbus Wilson

  1. Bei Augenbewegungen auftretende Schmerzen sind ein typisches Symptom bei

    1. Zentralvenenverschluß
    2. Anisometropie
    3. Chorioiditis
    4. Zentralarterienverschluß
    5. Neuritis nervi optici

  1. Der in der Zeichnung schematisch als geschwärzte Fläche dargestellte Gesichtsfeldausfall spricht am ehesten für


    1. Chiasmasyndrom (z.B. bei Hypophysentumor)
    2. Ablatio retinae
    3. Verschluß der unteren Äste der Zentralarterie
    4. Verschluß der unteren Äste der Zentralvene
    5. Stauungspapille

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Zum klassischen akuten Glaukomanfall gehören:
    1. gerötetes Auge
    2. weite Pupille
    3. vertiefte Vorderkammer
    4. Hornhautepithelödem
    5. starke Schmerzen

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Die Sklera
    1. enthält eine Kapillarschicht zur Ernährung u.a. des Pigmentepithels
    2. hat eine wichtige Stützfunktion für das Auge
    3. ist manchmal bei rheumatoider Arthritis miterkrankt
    4. bildet die Lamina cribrosa, durch die die Sehnervenfasern hindurchtreten
    5. läßt bei Osteogenesis imperfecta zumeist die Choroidea bläulich durchscheinen

  1. Ein um drei Dioptrien myoper Sechzigjähriger braucht eine Lesebrille von +3 dpt, weil bei einem um drei Dioptrien myopen Sechzigjährigen das verlorengegangene Akkommodationsvermögen durch ein Glas von +3 dpt zu ersetzen ist.

    1. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist richtig
    2. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist falsch
    3. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich
    4. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig, keine Verknüpfung möglich
    5. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich

  1. Die Entwicklung einer senilen Kernkatarakt kann mit einer merklichen Myopisierung einhergehen, weil bei der Entwicklung einer senilen Kernkatarakt eine bedeutende Brechungsindexzunahme des Linsenkerns auftreten kann.

    1. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist richtig
    2. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist falsch
    3. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich
    4. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig, keine Verknüpfung möglich
    5. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich

  1. Das Chalazion

    1. ist eine tumorartige Läsion der Augenlider
    2. ist bedingt durch eine eitrige Entzündung der Moll-Drüsen
    3. ist histologisch charakterisiert durch eine epitheloidzellig-granulomatöse Entzündung
    4. tritt meist im Zusammenhang mit einem Sjögren-Syndrom auf
    5. entsteht durch eine Sekretretention der Meibom-Drüsen

    1. nur 1 und 5 sind richtig
    2. nur 1, 2 und 3 sind richtig
    3. nur 1, 3 und 5 sind richtig
    4. nur 2, 3 und 4 sind richtig
    5. nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig

  1. Ein Patient mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus bemerkt plötzlich einen schwarzen Schatten vor einem Auge mit einer Herabsetzung der Sehschärfe auf Erkennen von Handbewegungen vor dem Auge. Die Abbildung zeigt den ophthalmoskopischen Befund.


    Worum handelt es sich?
    1. schnell wachsendes intraokurales malignes Melanom
    2. zentrale Netzhautablösung
    3. Verschluß der Vena centralis retinae
    4. Netzhautinfarkt
    5. Glaskörperblutung

  1. Typische Ursache des pulsierenden Exophthalmus ist

    1. Sinusitis maxillaris
    2. arteriovenöses Aneurysma
    3. Stirnhöhlenmukozele
    4. Thrombose der Vena ophthalmica
    5. Orbitalphlegmone

  1. Die Keratitis disciformis kann typischerweise Folge sein einer Infektion mit

    1. Staphylokokken
    2. Pilzen
    3. Herpesviren
    4. Klebsiellen
    5. Chlamydien

  1. Der ophthalmologische Befund einer Stauungspapille im akuten Stadium und einer akuten Papllitis können identisch aussehen.

    Mit welcher Untersuchung kann zwischen den beiden Diagnose am schnellsten differenziert werden?
    1. Augeninnendruckmessung
    2. Visusprüfung
    3. Ophthalmodynamometrie
    4. Angiogramm
    5. Elektroretinogramm

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Die Entstehung einer Katarakt wird begünstigt durch
    1. Hyperthyreose
    2. Diabetes mellitus
    3. Galaktosämie
    4. parathyreoprive Tetanie
    5. dystrophische Myotonie (myotonische Dystrophie)

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Typische Befunde am Augenhintergrund bei schwerer Retinopathia hypertensiva sind
    1. kalkspritzerartige Sternfigur
    2. streifenförmige Blutungen
    3. Papillenödem
    4. enge Netzhautarteri(ol)en
    5. Conus temporalis

  1. Eine akute eitrige Dakryozystitis des Erwachsenen wird zunächst durch Sondierung des Tränennasenganges behandelt, weil die Sondierung des Tränennasenganges beim Erwachsenen mit akuter eitriger Dakryozystitis im allgemeinen eine eingreifende Operation erspart.

    1. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist richtig
    2. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist falsch
    3. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich
    4. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig, keine Verknüpfung möglich
    5. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich

  1. Der Farbsinnprüfung dienen

    1. Anomaloskop
    2. pseudo-isochromatische Tafeln
    3. Elektrookulogramm

    1. nur 1 ist richtig
    2. nur 3 ist richtig
    3. nur 1 und 2 sind richtig
    4. nur 1 und 3 sind richtig
    5. nur 2 und 3 sind richtig

  1. Welche Diagnose ist bei dem Augenbefund der Abbildung am ehesten zu stellen?


    1. Irismelanom
    2. Iridodialyse
    3. angeborenes Iriskolobom
    4. angeborenes Glaukom
    5. Iridoschisis

  1. Bei einer 70jährigen Patientin kam es zu einer derben, knotigen Veränderung am medialen Lidwinkel (siehe Abbildung).


    Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?
    1. Basaliom
    2. Druckstelle durch ungünstigen Brillensitz
    3. Molluscum contagiosum
    4. aktinische Hautatrophie
    5. induriertes Xanthelasma

  1. Die Abbildung eines Augenhintergrundes zeigt eine Veränderung, die charakteristisch ist für


    1. chorioretinitische Narbe nach (intrauteriner) Toxoplasmose
    2. Staphyloma posticum bei hochgradiger Myopie
    3. zentralen Netzhautinfarkt
    4. Narbe nach Bulbuskontusion
    5. Retinopathia pigmentosa

  1. Die Gonioskopie ist eine Untersuchung

    1. des Augenhintergrundes
    2. der Kammerwinkelstrukturen
    3. auf Linsentrübungen
    4. der Papilla nervi optici
    5. der Bindehautgefäße

  1. Vertikale fluoreszeinpositive Linien auf der Hornhaut werden am ehesten hervorgerufen durch

    1. Herpes-simplex-Viren
    2. subtarsale Fremdkörper
    3. Hornhautfremdkörper bei Metallschleifarbeiten
    4. Hordeola
    5. Akanthamöben

  1. Ein Zentralskotom paßt am besten zu

    1. erhöhtem intrakraniellen Druck
    2. Glaukomanfall
    3. Retinopathia pigmentosa
    4. Zentralarterienverschluß
    5. Retrobulbärneuritis

  1. Eine Pinguecula muß möglichst früh operiert werden, weil eine Pinguecula in die Hornhautmitte vorzuwachsen pflegt.

    1. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist richtig
    2. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist falsch
    3. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich
    4. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig, keine Verknüpfung möglich
    5. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich

  1. Folgen einer Rubeosis iridis können sein

    1. Glaukom
    2. Vorderkammerblutungen
    3. Heterochromiezyklitis
    4. Erblindung

    1. nur 1 ist richtig
    2. nur 3 ist richtig
    3. nur 2 und 3 sind richtig
    4. nur 3 und 4 sind richtig
    5. nur 1, 2 und 4 sind richtig

  1. Bei der in der Abbildung dargestellten Netzhautveränderung handelt es sich am wahrscheinlichsten um


    1. Netzhautblutung durch stumpfes Bulbustrauma
    2. proliferative diabetische Retinopathie
    3. Frühgeborenenretinopathie (Retinopathia praematurorum)
    4. frischen Zentralvenenverschluß
    5. CMV-Retinitis bei AIDS

  1. Beim in der Abbildung dargestellten Augenbefund handelt es sich um


    1. Subluxation der Linse
    2. Retinoblastom
    3. hochblasige Netzhautablösung im Pupillarbereich
    4. Glaskörperabszeß
    5. Linsenkolobom

  1. Bei einer akuten Trochlearisparese des rechten Auges ist der Doppelbildabstand am größten beim Blick nach

    1. rechts waagrecht
    2. rechts oben
    3. rechts unten
    4. links waagrecht
    5. links unten

  1. Ein Orbitaemphysem entsteht am häufigsten durch Fraktur

    1. des Orbitadachs
    2. des Orbitabodens
    3. der lateralen Wand der Orbita
    4. der medialen Wand der Orbita
    5. des Jochbogens

  1. Läsion eines Tractus opticus kann typischerweise verursachen

    1. ipsilaterale Amaurose
    2. kontralaterales nasales Sichelskotom
    3. homonyme Hemianopsie
    4. bitemporale Heianopsie
    5. binasale Hemianopsie

  1. Eine Paragraphenform des Oberlids bzw. der Lidspalte ist typisch für

    1. akute Dakryoadenitis
    2. chronische Dakryozystitis
    3. partielle Ptosis congenita
    4. Blepharophimose
    5. Symblepharon des Oberlides

  1. Einem Hordeolum liegt zugrunde

    1. akute Staphylokokkeninfektion einer Liddrüse
    2. Zyste einer Meibom-Drüse
    3. Epithelinvasion der Lidkante
    4. Fremdkörpergranulom im Tarsus
    5. Mykose einer Lidranddrüse

  1. Für eine akute Iridozyklitis ist nicht typisch

    1. Tyndall-Phänomen des Kammerwassers
    2. Mydriasis
    3. verwaschen erscheinende Irisstruktur
    4. ziliare Injektion der Bindehaut
    5. Präzipitate auf der Hornhautrückfläche

  1. Welcher ophthalmoskopische Befund paßt nicht zur exzessiven Myopie?

    1. peripapillär sichtbare Sklera
    2. pilzförmig prominente Papille
    3. Fuchs-Makulafleck
    4. Staphyloma posticum
    5. Glaskörpertrübungen

  1. Was paßt nicht zu einem Zentralarterienverschluß der Netzhaut am linken Auge?

    1. verengte Netzhautarteri(ol)en am linken Auge
    2. plötzliche, schmerzlose Erblindung des linken Auges
    3. diffuses Netzhautödem am linken Auge
    4. afferenter Defekt der Pupillomotorik der linken Pupille
    5. Ausfall der indirekten (konsensuellen) Lichtreaktion der linken Pupille

  1. Welches Symptom ist beim (primären) Winkelblockglaukom am wenigsten zu erwarten?

    1. Sehen von Farbringen um Lichter
    2. Nebelsehen
    3. Stirnkopfschmerzen
    4. Doppeltsehen
    5. Übelkeit

  1. Das Chalazion ist eine granulomatöse Entzündung, weil das Chalazion durch eine Herpesvirus-Infektion hervorgerufen wird.

    1. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist richtig
    2. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist richtig, Verknüpfung ist falsch
    3. Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich
    4. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig, keine Verknüpfung möglich
    5. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist falsch, keine Verknüpfung möglich

  1. Welche Symptome bzw. Befunde passen zur endokrinen Orbitopathie?

    1. Lidretraktion
    2. Ptose
    3. blickrichtungsabhängig erhöhter Augeninnendruck
    4. Enophthalmus

    1. nur 1 und 3 sind richtig
    2. nur 1 und 4 sind richtig
    3. nur 2 und 3 sind richtig
    4. nur 2 und 4 sind richtig
    5. nur 2, 3 und 4 sind richtig

  1. Welche Diagnose ist anhand des Augenbefundes der Abbildung am wahrscheinlichsten?


    1. Pterygium
    2. Trachom-Pannus
    3. Keratoconjuctivitis epidemica
    4. fortgeschrittenes Bindehautkarzinom
    5. kapilläres Hämangiom

  1. Als Hyposphagma wird bezeichnet

    1. eine Blutung unter der Bindehaut
    2. eine Blutung in die Vorderkammer
    3. ein erniedrigter intraokularer Druck
    4. eine Abflachung der Hornhaut mit nachfolgender Fehlsichtigkeit
    5. Eiter am Boden der Vorderkammer

  1. Die häufigste Ursache für das Symptom des "amaurotischen Katzenauges" (Leukokorie) im Kleinkindalter ist (von den genannten)

    1. Drusenpapille
    2. Retinoblastom
    3. Retinopathia centralis serosa
    4. Toxoplasmose
    5. Rhabdomyosarkom

  1. Ein konzentrisch eingeengtes Gesichtsfeld mit einem kleinen zentralen Rest, auch als Flintenrohrgesichtsfeld bezeichnet, spricht am ehesten für

    1. Retinochorioiditis juxtapapillaris
    2. akutes, frühes Stadium einer Stauungspapille
    3. Ablatio retinae
    4. Retinopathia pigmentosa
    5. Retrobulbärneuritis

  1. Die wahrscheinlichste Ursache einer schmerzhaften, raschen, einseitigen, gravierenden Sehverschlechterung ist

    1. Zentralarterienembolie
    2. Zentralvenenthrombose
    3. Glaskörperblutung bei Morbus Eales
    4. akutes Glaukom
    5. primäre (idiopathische) Netzhautablösung

  1. Für welche der Läsionen spricht eine homonyme Hemianopsie nach rechts?

    1. Läsion des linken Nervus opticus
    2. Läsion des rechten Nervus opticus
    3. Läsion des rechten Tractus opticus
    4. Läsion der rechten Sehrinde
    5. Läsion der linken Sehrinde

  1. Zu den typischen Prädispositionen für eine Netzhautablösung gehört

    1. Synechien nach Iritis
    2. Keratokonus
    3. Pigmentlosigkeit bei Albinismus
    4. Achsenmyopie
    5. Optikusatrophie

  1. Eine 70jährige Patientin zeigt eine knotig-ulzerative Veränderung (siehe Abbildung) am Unterlid, die sich im Verlaufe eines Jahres gebildet hat. Die Verdachtsdiagnose lautet


    1. Hordeolum externum
    2. bakterielle Infektion einer Meibom-Drüse
    3. Basaliom
    4. Keratoakanthom
    5. nekrotisches Cornu cutaneum

  1. Bei einem 19jährigen Patienten zeigt sich nach einer Squashballverletzung des Auges der in der Abbildung dargestellte Befund. Die Verdachtsdiagnose lautet


    1. hochblasige Netzhautablösung
    2. traumatische Iridodialyse
    3. hintere Glaskörperabhebung
    4. Retinoschisis
    5. Linsenverlagerung

  1. Eine toxische Beeinträchtigung des Nervus opticus kann am ehesten verursacht werden durch

    1. Ethambutol
    2. Pilocarpin
    3. Cromoglicinsäure
    4. Betablocker
    5. Penicillin

  1. Bei einer einseitigen Vergrößerung des Augapfels eines Knabens im ersten Lebensjahr ist vor allem zu denken an

    1. malignes Aderhautmelanom
    2. Glaukom
    3. X-chromosomal rezessiv erbliche Megalokornea
    4. Retinoschisis
    5. Morbus Coats

  1. Sehr ausgeprägte Hypästhesie der Hornhaut bei akuter Keratitis eines Patienten, der kein Kontaktlinsenträger ist, spricht für

    1. Herpes-simplex-Keratitis
    2. luische Stromakeratitis
    3. Acanthamoeba-Keratitis
    4. Candida-Keratitis
    5. atopische Keratitis

  1. Wodurch entsteht ein paralytisches Ektropium?

    1. periphere Fazialisparese
    2. Trigeminusparese
    3. Levatorparese
    4. Okulomotoriusparese
    5. Parese des Nervus infraorbitalis

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Zu den Augenbefunden bei hoher Achsenmyopie gehören
    1. peripapilläre Aderhautatrophie
    2. Blutungen und Pigmentablagerungen in der Macula lutea
    3. Staphyloma posticum
    4. hintere Glaskörperabhebung
    5. Berlin-Ödem

  1. Die wahrscheinlichste Diagnose bei dem Patienten ohne Unfallanamnese (siehe Abbildung) ist


    1. Vitamin-C-Mangel-Erkrankung
    2. AIDS
    3. Conjunctivitis vernalis
    4. okuläres Pemphigoid (Pemphigus conjunctivae)
    5. Glaukom

  1. Bei der dargestellten Netzhautveränderung (siehe Abbildung) handelt es sich um


    1. Zentralarterienverschluß der Netzhaut
    2. Zentralvenenverschluß der Netzhaut
    3. Zytomegalie-Retinitis bei AIDS
    4. Retinopathia hypertensiva (angiospastica)
    5. Fundusblutungen bei akuter myeloischer Leukämie

  1. Eine 51jährige Frau ruft beim Hausarzt an und sagt: "Seit heute morgen sehe ich vor dem rechten Auge so etwas wie eine dunkle Mauer. Es tut zwar nichts weh und das Auge sieht auch ganz normal aus, aber die Mauer wird allmählich höher." Auf die Frage, ob sie bereits vorher etwas bemerkt habe, antwortet sie: "Nein. Ach warten Sie, da waren so Lichtfunken und vorübergehend sah ich kleine schwarze Punkte vor dem Auge tanzen."

    Wie lautet die Verdachtsdiagnose?
    1. Zentralarterienastverschluß
    2. Zentralvenenastverschluß
    3. Chorioretinitis juxtapapillaris
    4. rhegmatogene Netzhautablösung
    5. Migräneaura

  1. Bei der Entfernung der getrübten Augenlinse mit der Phakoemulsifikationsmethode

    1. wird der Linsenkern durch Laser zerkleinert
    2. wird der Linsenkern durch Ultraschall zerkleinert
    3. wird der Linsenkern durch hypotone Lösung emulsifiziert
    4. wird die hintere Linsenkapsel mitentfernt
    5. ist hinterher eine stärkere Brille erforderlich als bei der intrakapsulären Katarakt-Operation

  1. Zur Verbesserung des Kammerwasserabflusses bei akutem primärem Winkelblockglaukom wird therapeutisch verwendet

    1. Tropicamid
    2. Atropin
    3. Cyclopentolat
    4. Phenylephrin
    5. Pilocarpin

  1. Zu den ophthalmoskopischen Befunden bei ausgeprägter Retinopathia hypertensiva zählt nicht

    1. strichförmige Netzhautblutungen
    2. allgemein weitgestellte Netzhautarteriolen
    3. Sternfigur der Makula
    4. Papillenödem
    5. Cotton-Wool-Herde

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Zu den Befunden bei ausgeprägter akuter Stauungspapille gehören
    1. Zentralskotom
    2. randunscharfe Papille
    3. radiäre Blutungen am Papillenrand
    4. vergrößerter blinder Fleck
    5. prominente Papille

  1. Welche Aussage zur Keratoconjunctivitis epidemica trifft nicht zu?

    1. Solange noch Hornhauttrübungen zu beobachten sind, besteht hohe Infektiosität.
    2. Anfangs ist zumeist nur eines der beiden Augen erkrankt.
    3. Sie kann durch gemeinsam benutzte Handtücher auf andere Personen übertragen werden.
    4. Sie geht mit einer Schwellung der präaurikulären Lymphknoten einher.
    5. Sie geht mit einer Rötung und Schwellung der Plica semilunaris conjunctivae und der Caruncula lacrimalis einher.

  1. Die Abbildung zeigt den Befund an den vorderen Abschnitten des rechten Auges bei einem 45jährigen Patienten mit lokalem, mäßigem Druckschmerz im inneren Lidwinkel und einer tageszeitlich wechselnden Rötung der Bindehaut. Das linke Auge ist unauffällig.


    Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?
    1. Episkleritis
    2. akutes Glaukom
    3. akute fibrinöse Iritis
    4. Pemphigoid der Bindehaut
    5. lokalisierte Bindehautmykose

  1. Ein 32jähriger Patient klagt über sehr ausgeprägtes Fremdkörpergefühl am rechten Auge mit Tränenträufeln. Das Fremdkörpergefühl habe gestern Abend begonnen, ohne dass ihm etwas ins Auge gekommen sei, und rasch an Stärke zugenommen. Am rechten Auge finden sich folgende pathologische Befunde: starke, glasig erscheinende Schwellung und Rötung der Bindehaut besonders im Bereich der Plica semilunaris und der Karunkel, wäßrige Sekretion, Lidschwellung. Das linke Auge ist unauffällig. Die präaurikulären Lymphknoten sind auf der rechten Seite geschwollen und druckschmerzhaft.

    Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?
    1. Pseudomonadenkonjunktivitis
    2. Pneumokokkenkonjunktivitis
    3. Conjunctivitis allergica
    4. mykotische (Kerato-) Konjunktivitis
    5. (Kerato-) Conjunctivitis epidemica

  1. Welche Veränderung liegt der Presbyopie in erster Linie zugrunde?

    1. Atrophie des Musculus ciliaris
    2. zunehmende Denervierung des Musculus ciliaris
    3. Fibrosierung des Musculus ciliaris
    4. Abnahme der Fähigkeit der Augenlinse, sich zu verformen
    5. Abbau von Zonulafasern

  1. Bei einem 22jährigen Mann besteht eine Störung der Dunkeladaptation und ein ausgedehntes Ringskotom an beiden Augen. Am Augenhintergrund finden sich kleine schwarze knochenbälkchenartige Flecken in der mittleren Netzhautperipherie und enge Netzhautarterien. Im skotopischen Elektroretinogramm fehlen die Antwortpotentiale.

    Wie lautet die Diagnose?
    1. Sichelzellretinopathie
    2. Retinitis exsudativa (Coats)
    3. Morbus Eales
    4. Tay-Sachs-Erkrankung
    5. Retinopathia pigmentosa

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Zu den möglichen Symptomen/Befunden aufgrund einer Blow-out-Fraktur des Orbitabodens gehören:
    1. Sensibilitätsstörung im Innervationsgebiet des Nervus infraorbitalis
    2. vertikale Bulbusmotilitätsstörung
    3. Enophthalmus
    4. Miosis
    5. radiologisch Verschattung in der Kieferhöhle

  1. Welche Aussagen zum Hypopyon treffen zu?

    1. Es ist eine Eiteransammlung in der Linse.
    2. Es ist eine Eiteransammlung in der Vorderkammer.
    3. Ein Morbus Behçet kann zugrunde liegen.
    4. Es ist häufig Folge einer Rubeosis iridis.
    5. Es ist ein typischer Befund beim Ulcus corneae serpens.

    1. nur 1, 3 und 5 sind richtig
    2. nur 1, 4 und 5 sind richtig
    3. nur 2, 3 und 4 sind richtig
    4. nur 2, 3 und 5 sind richtig
    5. nur 2, 4 und 5 sind richtig

  1. Die Messung des Hornhaut-Durchmessers bei einem Säugling (siehe Abbildung) ist wesentlich für die Diagnosestellung


    1. des kongenitalen Glaukoms
    2. des Retinoblastoms
    3. des Rhabdomyosarkoms
    4. des Keratokonus
    5. der Sphärophakie

  1. Am Auge eines 60jährigen Patienten entwickelte sich die in der Abbildung dargestellte Bindehautveränderung über den Zeitraum von 2 Jahren.


    Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?
    1. Bindehauthämangiom
    2. Zystinose
    3. Sklerokornea
    4. Pterygium
    5. Conjunctivitis lignosa

  1. Eine Ptose kann verursacht sein durch Funktionsausfall des

    1. N. abducens
    2. N. oculomotorius
    3. N. trochlearis
    4. N. supraorbitalis
    5. N. lacrimalis

  1. Beim chronischen Glaukom wird (von den genannten Strukturen) hauptsächlich geschädigt

    1. retinales Pigmentepithel
    2. Stäbchen und Zapfen
    3. bipolare Zellen der Retina
    4. innere Körnerschicht der Retina
    5. Axone der retinalen Ganglienzellen

  1. Für welche der Läsionen spricht eine homonyme Hemianopsie nach rechts?

    1. Läsion des linken Nervus opticus
    2. Läsion des rechten Nervus opticus
    3. Läsion des rechten Tractus opticus
    4. Läsion der rechten Sehrinde
    5. Läsion der linken Sehrinde

  1. Eine akute Staphylokokken-Infektion einer Zeis- oder Moll-Drüse des Lides nennt man

    1. Chalazion
    2. Hordeolum
    3. Molluscum contagiosum
    4. Xanthelasma
    5. Keratoakanthom

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Eine Retrobulbärneuritis verursacht im typischen Fall:
    1. Herabsetzung der Sehschärfe
    2. afferenter Defekt der Pupillomotorik
    3. verlängerte Latenzzeit der visuell evozierten Potentiale
    4. Akkommodationsparese
    5. Zentral- bzw. Zentrozäkal-Skotom

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Mögliche Symptome bzw. Befunde des (primären) kongenitalen Glaukoms (Hydrophthalmie, Buphthalmus) sind:
    1. Hornhauttrübung
    2. vergrößerter Hornhautdurchmesser
    3. Achsenhypermetropie
    4. Augentränen
    5. Risse der Descemet-Membran

  1. Welche Aussage trifft nicht zu?

    Die feuchte altersabhängige (altersbedingte, senile) Makuladegeneration geht mit folgenden Symptomen bzw. Befunden einher:
    1. Metamorphopsien
    2. subretinale Neovaskularisationen
    3. konzentrische Gesichtsfeldeinschränkung
    4. Farbstoff-Leckage im Fluoreszenzangiogramm
    5. Blutungen und Exsudate im Netzhautzentrum

  1. Eine 47jährige Patientin sucht mit erstmalig aufgetretenen Schmerzen an einem Auge, die rasch zunahmen, die Sprechstunde auf (siehe Abbildung). Die Kontaktlinse an dem Auge, die sie sonst (wegen starker Hyperopie) trägt, hatte sie bereits vor dem Arztbesuch herausgenommen.


    Die wahrscheinlichste Diagnose lautet:
    1. Herpes-Keratouveitis
    2. akutes Glaukom
    3. Keratokonus
    4. ischämische Ophthalmopathie
    5. infektiöses Hornhautulkus mit Hypopyon

  1. Der in der Abbildung dargestellte Augenbefund spricht am meisten für


    1. Zytomegalie-Retinitis bei AIDS
    2. Zentralvenenverschluß
    3. Retinopathia traumatica Purtscher
    4. Zentralarterienverschluß
    5. Morbus Eales

  1. Eine 37jährige Patientin kommt zum Arzt, weil ihr bislang ungestörtes Sehvermögen am rechten Auge seit mehreren Stunden abnehme, so daß sie jetzt auf dem rechten Auge nahezu blind sei. Außerdem habe sie leichte Schmerzen bei Augenbewegungen. Der Augenhintergrund des rechten Auges ist ophthalmoskopisch gut einsehbar und zeigt keinen pathologischen Befund. Perimetrisch findet sich (bei unauffälligem Befund am linken Auge) am rechten Auge ein ausgeprägtes Zentralskotom.

    Es handelt sich am wahrscheinlichsten um eine
    1. Schädigung im Bereich der Großhirnrinde
    2. retrobulbäre Neuritis nervi optici
    3. Schädigung im Bereich der Gratiolet-Sehstrahlung
    4. Intoxikation
    5. anteriore ischämische Optikusneuropathie (AION)

  1. Eine längere, topische Steroidmedikation am Auge kann verschiedene Erkrankungen (mit-) verursachen oder verschlechtern.

    Hierfür kommt am wenigsten in Betracht:
    1. Glaukom
    2. Katarakt
    3. bakterielle Keratitis
    4. Hornhautmykose
    5. vitelliforme Makuladegeneration

  1. Ein Patient klagt über Fremdkörpergefühl an einem Auge. Die Hornhautsensibilität ist an diesem Auge herabgesetzt. Nach Fluoreszeinanfärbung zeigt sich der in der Abbildung dargestellte Hornhautbefund. (Bei dem weißen Fleck oberhalb der Pupille und dem bläulichen Fleck neben der Pupille handelt es sich um Lichtreflexe.)


    Die Verdachtsdiagnose lautet:
    1. Fremdkörperverletzung der Hornhaut
    2. Keratitis filiformis
    3. Keratitis dendritica
    4. Hornhautmykose
    5. Ulcus corneae serpens